(§ 25 Abs. 2 Nr. 6 JAG NRW)

Für die Mitgliedschaft in gesetzlich oder durch die Grundordnung vorgesehenen Gremien der Hochschule oder Wahrnehmung des Amtes der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten können bis zu drei Semestern unberücksichtigt bleiben. Die bloße Mitgliedschaft im Gremium reicht nicht aus. Um ein Freisemester zu erhalten, muss eine Tätigkeit über einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten mit einem Zeitaufwand von mindestens fünfzehn Stunden pro Woche werden (alternativ käme eine Tätigkeit im Umfang von 30 Wochenstunden innerhalb von 6 Monaten in Betracht).

Dem Antrag auf Nichtberücksichtigung eines Fachsemesters aufgrund von Gremientätigkeit ist eine - in der Regel von der/dem Studierenden selbst angeferigtigte - eingehende Aufstellung beizufügen, aus der die Art der ausgeübten Tätigkeit und der jeweilige Zeitaufwand ersichtlich sind.

Art der Tätigkeit und Zeitaufwand müssen von dem Dekan bei Tätigkeiten auf Fachbereichsebene (z. B. Fachschaft), soweit er es selbst beurteilen kann, bei Tätigkeiten auf Gesamuniversitätsebene (z. B. Senat, AStA) von dem Vorsitzenden des jeweiligen Gremiums bestätigt werden.