Voraussetzungen

Die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung setzt den Nachweis voraus, dass die Bewerberin oder der Bewerber

  1. mindestens vier Halbjahre an einer Universität im Geltungsbereich des Deutschen Richtergesetzes Rechtswissenschaft studiert,
  2. eine Zwischenprüfung (§ 28 JAG NRW) bestanden,
  3. erfolgreich eine fremdsprachige rechtswissenschaftliche Veranstaltung oder eine rechtswissenschaftlich ausgerichteten Sprachkurs besucht und
  4. an einer praktischen Studienzeit (§ 8 JAG NRW) teilgenommen hat.

Der Zulassungsantrag soll zurückgewiesen werden, wenn der Studiengang keine zweckmäßige Ordnung erkennen lässt (§ 7 Abs. 1 und 4 JAG NRW).

Meldung

Dazu finden Sie hier einen Anmeldevordruck. PDF-Dokument, öffnet neues Browserfenster (25 kB) Dem Antrag auf Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung müssen folgende Anlagen beigefügt werden :

a) Öffentlich beglaubigte Ablichtung der Geburtsurkunde

  • bei Heirat: Auszug aus dem Familienbuch, ggfs. mit Scheidungsvermerk (jeweils in beglaubigter Ablichtung). Aus den Urkunden muss sich die Namensführung ergeben.
  • bei einer ausländischen fremdsprachigen Geburtsurkunde ist eine ordnungsgemäße Übersetzung beizufügen. Die Übersetzung muss von einer oder einem durch eine deutsche Landesjustizverwaltung hierzu ermächtigte/n Übersetzerin/Übersetzer gefertigt werden.

b) Ausführlicher, eigenhändig geschriebener und unterschriebener Lebenslauf

c) Reifezeugnis (Original oder beglaubigte Kopie)

d) Studienbücher, diese müssen  für jedes Semester die Belegbögen enthalten sowie ggfs. die Exmatrikulationsbescheinigung/en

e) aktuelle Studienbescheinigung

f) Nachweis über das Bestehen der Zwischenprüfung (Original oder beglaubigte Kopie)

g) Fremdsprachennachweis

h) Bescheinigung über die Ableistung der praktischen Studienzeit (Originale)

i ) sonstige Zeugnisse und Bescheinigungen (die Einreichung ist freigestellt)

j) je einen Erklärungs- und einen Erhebungsbogen

k) Bescheide des Justizprüfungsamtes (z.B. über die Nichtberücksichtigung von Studienzeiten im Rahmen der Berechnung der Fachsemesterzahl für den Freiversuch)

l) Zeugnis über die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung, soweit bereits abgelegt  (Original)

Die Zulassung zur staatlichen Pflichtfachprüfung erfolgt unmittelbar nach Einreichung sämtlicher Unterlagen. Sie geht der Bewerberin oder dem Bewerber etwa eine Woche später zu.