Im Plenarsaal des Oberlandesgerichts schuf der Düsseldorfer Künstler Professor Willy Spatz im Jahr 1913 Wandgemälde, die Gerichtsszenen darstellen. Die Gemälde haben jeweils eine Größe von 4 x 3 m. In einer heute noch vorhandenen vom Künstler selbst verfassten handschriftlichen Beschreibung werden sie als "Bilder aus dem deutschen Rechtsleben" bezeichnet. 

Einzelheiten aus dieser Beschreibung können Sie in den nachfolgenden Links nachlesen:

"Gerechtigkeit" über dem Ausgang des Plenarsaales

"Blüte der Feme", eine Darstellung aus der Zeit Kaiser Friedrich II. um 1230

"Gottesgericht" Zeit des Nibelungenliedes des Königs Gundikar um 435

"Karl der Große" lässt die Volksgesetze niederschreiben" (um 802)

"Gerichtssitzung" unter Kaiser Maximilian I.; erste Mitwirkung von Berufsrichtern im schriftl. Verfahren (um 1495)