Der Vorsitzende Richter am Oberlandesgericht Joachim Ziemßen tritt Ende März 2012 wegen Erreichens der Altersgrenze mit 65 Jahren in den Ruhestand. Der Richter leitete fast 14 Jahre den u.a. für Rechtsanwaltsangelegenheiten zuständigen 24. Zivilsenat des Oberlandesgerichts.

Joachim Ziemßen hat 1974 bei dem Landgericht Düsseldorf begonnen und wechselte dann an das Amtsgericht Neuss. Nach seiner Rückkehr an das Landgericht war er ab 1975 u.a. als Ergänzungsrichter im fünfeinhalb Jahre dauernden sogenannten Majdanek-Verfahren, einem Strafverfahren gegen 16 SS-Angehörige des Konzentrationslagers Majdanek, eingesetzt. 1983 folgte eine Abordnung an das Oberlandesgericht, wo er 1986 zum Richter am Oberlandesgericht und dann 1999 zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht ernannt worden ist. Seither führte er den 24. Zivilsenat, der u.a. für Ansprüche aus Rechtsanwaltsverträgen, etwa wegen Honorar- oder Haftungsansprüchen, sowie miet-, pacht- und leasingrechtliche Ansprüche zuständig ist. Joachim Ziemßen war fast zwei Jahrzehnte Mitglied des Präsidiums des Oberlandesgerichts und engagiert sich seit mehr als 20 Jahren in der Fortbildung sowie als Prüfer in der staatlichen Pflichtfachprüfung.

Joachim Ziemßen lebt in Düsseldorf, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

 

Düsseldorf, 27.03.2012

Dr. Ulrich Egger
Pressedezernent
Oberlandesgericht Düsseldorf
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