Am Donnerstag, 08. Mai 2014, 16:00 Uhr, wird durch den Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Thomas Kutschaty, im Oberlandesgericht Düsseldorf die Ausstellung „Der Prozess um den 20. Juli – Das Braunschweiger Verfahren gegen Otto Ernst Remer 1952“ im Rahmen eines Festaktes eröffnet.

Die seitens der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf unter Beteiligung der jüdischen Gemeinde Düsseldorf und der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf organisierte Ausstellung erinnert an den aus einem jüdischen Elternhaus stammenden Braunschweiger Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer, der im März 1952 in einem spektakulären Strafprozess vor dem Landgericht Braunschweig die juristische Rehabilitation der Attentäter des 20. Juli 1944 erwirkt hat. Der „Remer-Prozess“ gilt heute als eines der wichtigsten juristischen Verfahren mit politischem Hintergrund in der Geschichte der frühen Bundesrepublik. Das Verfahren war ein Meilenstein im Kampf um die Würdigung des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Die Ausstellung präsentiert u. a. Ton- und Filmaufnahmen aus dem Prozess.

Die Wanderausstellung, die vom Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig konzipiert wurde, wird in der Zeit vom 08. Mai 2014 bis 05. Juni 2014 in den Räumlichkeiten des Oberlandesgerichts Düsseldorf, montags bis freitags in der Zeit von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr, gezeigt. Der Eintritt ist frei. Für die Einlasskontrolle ist die Vorlage eines Personalausweises erforderlich.

 

Martin Fischer                      Andreas Vitek

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